Lifestyle 18.07.2016

Greenpeace-Kampagne für eine giftfreie Modeindustrie

Greenpeace-Kampagne für eine giftfreie Modeindustrie

Greenpeace hat den gefährlichen Chemikalien in unserer Kleidung den Kampf angesagt. Mit der 2011 ins Leben gerufenen Initiative „Detox Catwalk“ will das Unternehmen zusammen mit den großen Modehäusern bis 2020 auf eine saubere Produktion umstellen. Leider halten sich nicht alle Firmen an diese Abmachung.

Um eine giftfreie Modeindustrie zu erreichen, müssen die Kleidungshersteller verschiedene Kriterien erfüllen, die alle darauf hinauslaufen sollen, ab dem Jahr 2020 komplett ohne gefährliche Chemikalien zu produzieren. 76 Unternehmen haben sich bereits der Kampagne angeschlossen und sogenannte Entgiftungs-Verpflichtungen unterschrieben. Nach fünf Jahren zieht der aktuelle Auswertungsbericht „Detox Catwalk 2016“ nun Bilanz. Unternehmen wie Benetton und H&M setzen die Vorgaben bereits vorbildlich um und sind auf dem besten Weg, in Zukunft komplett ohne schädliche Substanzen Mode herzustellen. C&A, Primark, Adidas oder Puma leisten zwar bereits einen Anteil, müssen ihre Konzepte aber schneller in die Tat umsetzen, um das Ziel im Jahr 2020 zu erreichen. Die schlechtesten Bewertungen erhielten u.a. Esprit und Nike. Hier konnte Greenpeace trotz der unterschriebenen Verpflichtung keine Entwicklung hin zu einer giftfreien Produktion erkennen.

Quelle: wiwo.de

Foto: @ Kris Atomic – unsplash.com
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